Unser Klerus
Erzpriester Dmitry Sobolevsky
Gemeindevorsteher
Geboren am 3. Oktober 1976 in Rostow am Don, Russland.
Er absolvierte sein Studium an der Rostower Staatlichen Universität für Eisenbahntransport.
Im Jahr 1997 wurde er zunächst zum Diakon und später zum Priester geweiht. Seine geistliche Ausbildung erhielt er am Priesterseminar in Rostow sowie am Theologischen Seminar in Stawropol.
Im Jahr 2007 nahm er ein Studium an der Moskauer Theologischen Akademie auf, das er erfolgreich abschloss. Anschließend setzte er sein Studium an der Russischen Orthodoxen Universität fort, wo er einen Master-Abschluss in Geschichte erwarb.
Zusätzlich zu seiner theologischen Ausbildung absolvierte Vater Dmitry Sobolevskiy im Jahr 2014 eine Weiterbildung in Krisenpsychologie.
Sprachen: Russisch, Ukrainisch, Deutsch, Englisch
Priester Walerian Dunin-Barkowski
Geboren am 22. Juni 1977 in Moskau.
Im Jahr 2001 absolvierte er das Studium an der Fakultät für Physik der Lomonossow-Universität Moskau.
2018 zog er nach Deutschland um.
Im Jahr 2019 absolvierte er die Katechetischen Kurse der Berliner und Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche.
2022 wurde er zum Diakon und im gleichen Jahr zum Priester geweiht.
Seit 2023 leitet er den Verein "Friede Allen".
Vater Walerian ist Vater von fünf Kindern und lebt mit seiner Familie in Essen.
Sprachen: Russisch, Englisch

Priester Andreas Reger
Geboren am 3. Oktober 1980 in Slawgorod (Russland).
Im Jahr 2000 absolvierte er die Fachschule für Landwirtschaft in Talmenka und studierte später Betriebswirtschaftslehre an der Staatlichen Altai-Universität in Barnaul. Außerdem absolvierte er Weiterbildungskurse an der Export-Akademie Baden Württemberg (Deutschland). Seine höhere theologische Ausbildung erhielt er am Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge in Paris.
Im Jahr 2013 schloss er seine Ausbildung als medizinische Fachkraft ab und arbeitet seitdem in der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Remscheid, wo er Menschen mit psychischen Störungen und Erkrankungen betreut.
Seinen kirchlichen Werdegang begann er 2007 als Lektor in der Kirche der Heiligen Elisabeth und Barbara in Wuppertal. Anschließend diente er im Altardienst in der Maria Obhut Gemeinde in Düsseldorf.
Die Weihe zum Hypodiakon erfolgte am 6. Februar 2022. Am 2. Juni desselben Jahres wurde er für die Gemeinde des Heiligen Nikolaus des Wundertäters von Myra in Düsseldorf von Seiner Eminenz Ioann, Metropolit von Dubna, zum Diakon geweiht.
Die Priesterweihe empfing er am Lazarus-Samstag, dem 12. April, in Paris durch Erzbischof Ioann.
Sprachen: Russisch, Deutsch, und Englisch


Diakon Carol Lupu
Am 01.07.1965 bin ich in Hannover zur Welt gekommen. Mein Vater war Rumäne, meine Mutter ist Serbin aus Bosnien. Meine Eltern haben die sowohl die rumänisch-orthodoxe Kirche in Hannover mitbegründet und die Serbisch-orthodoxe Kirche. Beide Kirchen wurden von den Emigranten des II. Weltkriegs gegründet.
Studiert habe ich erst in Würzburg Theologie. Dort bin ich am ostkirchlichen Institut zwei namhaften Theologen begegnet. Hans Joachim Schulz, der berühmt wurde durch seine Monografie: Die byzantinische Liturgie, https://www.theologie.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single/news/prof-em-dr-dr-hc-hans-joachim-schulz-verstorben/ und dem viel zu früh verstorben russisch-orthodoxen Priester, Prof. Peter Plank https://orthpedia.de/index.php/Peter_Plank..Von beiden habe ich unendlich viel gelernt.
Zum Hauptstudium bin ich nach München gegangen und habe dort am Institut für Orthodoxe Theologie weiterstudiert und meinen Abschluss als Dipl. Theologe gemacht. Parallel dazu habe ich sehr gern die Vorlesungen am slawischen Institut, osteuropäischer Geschichte und in der Byzantinistik über Kunst, Kultur und Philosophie gehört.
Während des Studiums bin ich auf der Journalistenschule ifp, https://journalistenschule-ifp.de/ in München und Ludwigshafen gewesen. Gleich nach dem Studium habe ich sofort beim Bayerischen Rundfunk gearbeitet, später bei der Deutschen Welle in Bonn und derzeit bei, NDR in Hannover. Ich mache hauptsächlich Radio und TV Arbeit.
2012 hat mich, während die serbische Diözese in Deutschland keinen Bischof hatte, und von zwei Administratoren geführt wurde, der Generalvikar gebeten, Sekretär in der Diözese zu werden. Ich habe dann zwei Jahre lang das Leben einer orthodoxen Diözese kennenlernen können.
Am 10. Dezember 2023 wurde er von Bischof Elisey von Reutov in der Stadt Balingen zum Diakon geweiht,
Gesprochene Sprachen: Deutsch, Englisch, Serbisch.

Hypodiakon Evgeniy Belyantsev
Katechist, leitender Altardiener
Geboren am 11. August 1981 in Riga.
Er schloss seine Schulausbildung sowie die Eisenbahnfachschule in Riga ab.
Im Jahr 2012 zog er nach Deutschland. Im Jahr 2017 wurde er orthodox getauft und nahm das Studium der orthodoxen Lehre auf.
2018 begann er seinen kirchlichen Dienst als Hypodiakon.
Im Jahr 2020 begann er seine Ausbildung am Institut de Théologie Orthodoxe Saint Serge in Paris, die er im Juni 2025 erfolgreich beendete.
Am 18. April 2021 wurde er von Seiner Eminenz Ioann (Renneteau), Metropolit von Dubna, in der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris zum Lektor und Hypodiakon geweiht.
Neben seinen liturgischen Aufgaben führt Hypodiakon Evgeniy Taufvorbereitungsgespräche und hält Vorträge zur Sektenaufklärung.
Sprachen: Russisch, Englisch, Lettisch

Maria Tsurkan
Kirchenchorleiterin
Geboren am 6. Oktober 1966 in Charkiw (Ukraine).
Im Jahr 1985 schloss sie mit Auszeichnung das Charkiwer Musikgymnasium mit dem Schwerpunkt Musiktheorie / Musikwissenschaft ab und im Jahr 1990 die Charkiwer Kunstuniversität mit dem Schwerpunkt Theaterwissenschaft (ebenfalls mit Auszeichnung). Von 1987 bis 1998 arbeitete sie als Regieassistentin am Russischen Puschkin-Theater in Charkiw. Von 1995 bis 2003 unterrichtete sie an der Charkiwer Kunstuniversität. Von 2005 bis 2017 leitete sie Seminare über die Geschichte des russischen Theaters und der Literatur an der Ruhr-Universität Bochum.
Ihr regelmäßiger Gesangsdienst in Deutschland begann 2010 in der Maria Obhut Gemeinde in Düsseldorf, in der sie seit 2015 den Kinderchor leitete und Regentin der morgendlichen Samstagsgottesdienste war.
Seit 2020 ist sie Regentin der Gemeinde des Heiligen Nikolaus in Düsseldorf.
Sprachen: Russisch, Ukrainisch, Deutsch

Vorleser Johann Cymbal
Geboren am 16. Juni 1960 ( Namenstag am 23. Juni) in Krivoy Rog (Ukraine).
Er absolvierte die Musikpädagogische Fakultät des Staatlichen N.-W.-Gogol-Pädagogischen Instituts in Nezhin.
Nach dem Studienabschluss arbeitet er bis heute als Lehrer an einer Musikschule.
Im Februar 1997 begann er im Kirchenchor der St.-Nikolaus-Kirche in Nadym zu singen. Seit Oktober 2003 ist er Sänger in der Maria Obhut Gemeinde in Düsseldorf. Derzeit ist er Lektor und Sänger der orthodoxen Gemeinde des Heiligen Nikolaus des Wundertäters von Myra in Düsseldorf.
Am 19. Mai 2023 wurde er von Seiner Eminenz Ioann (Renneteau) in der Alexander Newski-Kathedrale in Paris zum Lektor geweiht.
Er spricht Deutsch, Ukrainisch und Russisch.

Lektor Alexander Manotskov
Geboren am 3. April 1972 in St. Petersburg. Komponist, Regisseur, Autor von Opern,
Instrumentalwerken und Kirchenmusik.
Von 1998 bis 2004 war er Chorsänger, Glöckner und Kirchengesangslehrer an der
Geburtskirche Johannes des Täufers auf der Kamenny-Insel in St. Petersburg. 2004
zog er nach Moskau. Von 2004 bis 2017 war er Chormitglied in der St.-Nikolaus-Kirche in Kotelniki, Moskau. Von 2004 bis 2022 war er Mitglied des Ensembles für altrussische Kirchenmusik „Sirin“. Von 2017 bis 2022 war er Chormitglied in der
Dreifaltigkeitskirche in Chochly, Moskau.
Er musste Russland aufgrund seiner offen kriegsfeindlichen und proukrainischen
Haltung verlassen. Auch während des Krieges arbeitet er weiterhin mit ukrainischen
Musikern zusammen.
Er arbeitete in Russland, der Ukraine, Kasachstan, Norwegen, Polen, Deutschland, den USA, Italien, den Niederlanden und Großbritannien. Seine Partituren erschienenbei Donemus (Niederlande), seine Audioalben bei den Labels Fancymusic
(Russland) und LAWO Classics (Norwegen).
Seit 2022 ist er Kirchensänger und Mitglied der Pfarrgemeinde St. Nikolaus von
Myra in Düsseldorf. Er ist Autor deutscher Liturgielieder, die im Gottesdienst
gesungen werden.
Er wurde am Lazarus-Samstag, dem 12. April 2025, in Paris von Bischof John zum Lektor geweiht.




